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    Archiv für Juli 2009

    Am Anfang der Geschichte stand der Tauschhandel, da brauchte noch niemand Registrierkassen. Ich gebe Dir mein Huhn, dafür strickst Du mir einen Pullover. Bargeldloser Warentausch war unkompliziert und funktionierte vertrauensvoll von Mensch zu Mensch. Auf den Märkten, die sich später entwickelten waren auch noch nicht vertreten. Das Warensortiment wurde größer und wurde mit Geld bezahlt, dieses wurde direkt ausgetauscht. Obligatorisch war der prüfende Biss auf die Goldmünze, ob sie auch echt ist. Die wurden erst wichtig, als Läden mit Angestellten und mit ständig wachsenden Kundenmengen eine bessere Kontrolle des Geldflusses verlangten. James Ritty in Dayton, Ohio, USA erfand 1879 die erste . Hintergrund war ganz einfach, dass er den Diebstahl durch sein Personal in den Griff bekommen wollte. Wichtigste Eigenschaft der war, dass sie über eine Geldschublade verfügten, die mit dem typischen Klingelton aufsprang, nachdem die Aktion an der abgeschlossen war. Ritty ließ sich die Erfindung der patentieren. Das Patent wurde später weiter verkauft und daraus entstand die heutige NCR, die erst in den USA und später auch weltweit erfolgreich verkauft. Das Auftreten der ersten setzte eine atemberaubende Entwicklung in Gang. Mit Hilfe der wurde es möglich gemacht, dass Kunden schneller bedient werden können. Das Addieren der Preise von Hand war sehr viel aufwendiger als die Eingabe in die , die die Beträge automatisch aufrechnete und Fehlerquellen wurden ausgemerzt. So wurde es möglich, dass die Warensortimente in den Ladengeschäften wachsen konnten. Jeder Artikel wurde mit einem Preisschild ausgezeichnet und die Kassiererin brauchte nur noch den angegebenen Preis in die Registrierkasse eingeben. Das funktionierte erst mit Hebeln, die über die passende Ziffer geschoben und dann per Hebelbedienung in die Registriermechanik eingegeben wurden. Moderner waren dann schon elektronische mit Ziffernblock, ähnlich wie eine Rechenmaschine. Trotzdem dauerte es noch zu lange, die Preise einzugeben. Vor allem, wenn man zum Beispiel in der Gastronomie, nicht ausgezeichnete Ware verkaufte und die Preise der Speisenkarte praktisch auswendig können musste. Auch in der Gastronomie wurde das Angebot größer, als unkomplizierte mit vorprogrammierten Tastenfeldern ermöglichten, einen großen Teil der Speisen und Getränke komplett mit Preis direkt mittels Tastaturbeschriftung auf der darzustellen. Meistens hatten die farbig eingeteilte Tastenfelder, die jeweils Speisen und Getränke optisch trennten. So konnte auch wesentlich schneller neues Personal eingearbeitet werden. Weltweite Burger-Ketten wären ohne diese modernen Registrierkassen nicht so leicht entstanden. Im Handel wurde mit Einführung der ersten Supermärkte die Entwicklung immer schnellerer Systeme vorangetrieben. Auch hier gab es erst die mit Nummernblocks, in die die Kassierer/-innen die Preise in atemberaubender Geschwindigkeit eintippten. Wirklich große Supermärkte, nicht nur für Lebensmittel, sondern auch für Heimwerkerartikel, Sonderposten oder auch die beliebten Möbel-Mitnahme Märkte bedienen heute am Tag Hunderte oder sogar Tausende von Kunden. Dafür ist es notwendig, dass an den keine allzu langen Warteschlangen entstehen. Erreicht wird das heute mit Barcode Scannern, die mit der verbunden sind. Jeder Artikel ist mit Barcode Preisschild versehen. Sobald der Scanner über das Preisschild geführt wird, zeigt die sofort im Display den richtigen Preis, sowie meist die Warenbezeichnung als Text, die Warengruppe und sonstige, für die Warenwirtschaft und Lagerhaltung wichtigen Daten an. Diese werden automatisch auf den Rechnungsbon gedruckt und auch gespeichert. Die gespeicherten Daten aus den können auf verschiedenen Wegen zentral ausgelesen und im Back Office für die unterschiedlichsten Auswertungen herangezogen werden. Heute gibt es für jeden Betrieb und jede Anforderung die passende Registrierkasse. So haben die positive Entwicklung Waren- und Kundenströmen in Handel und Gastronomie maßgeblich beeinflusst.

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    In einer Bäckerei ist das Sortiment der Produkte meist sehr überschaubar, daher reicht eine Registrierkasse um diese Produkte zu verwalten. Mit einem Warenwirtschaftssystem kann der Inhaber über die kontrollieren wie viel Ware noch vorhanden ist und gegebenenfalls nachproduzieren lassen. So muss nicht jedes Mal neu gezählt werden, da die Stückzahlen beim Verkauf direkt aktualisieren. Es kann auch der Tages- und Stundenumsatz mit einer eingesehen werden und so kann zum Beispiel anhand der Verkaufszahlen gesehen werden, wann mehr Personal benötigt wird. Auch Warengruppen können mit gespeichert werden, so können die Produkte in Kategorien eingeordnet werden. Das hat den Vorteil, dass der Kassierer die Produkte schneller finden kann. Zusätzlich können Produkte und Preise direkt auf die Tasten der gelegt werden. Wenn eine Touch Screen verwendet wird, kann man die Tasten auch individuell anlegen und farblich von einander absetzen. Bei Bedarf können Registrierkassen mit weiteren Modulen ausgerüstet werden, wie zum Beispiel eine Preisanzeige für die Kunden. Durch übersichtlichen Aufbau und einfache Funktionen ist die Einarbeitung an einer unkompliziert und schnell durchführbar. Mit einer klaren Aufteilung der Tasten von , kann sich ein neuer Mitarbeiter schneller merken wo die richtigen Tasten sind. In Filialbetrieben werden meist moderne benutzt, da diese vernetzt werden können und so von jeder Filiale aus gesehen werden kann wie viel Ware in den anderen Filialen noch vorhanden ist. Es kann also sehr einfach Ware von anderen Filialen angefordert und nachproduziert werden. Da die Kassensysteme miteinander verbunden sind, ist auch die Auslesung einfach. Es muss nicht jede einzeln ausgelesen werden, sondern es werden alle gleichzeitig ausgelesen und zusammengefasst. Der Filialleiter hat so ziemlich schnell einen Überblick und kann dementsprechend planen. Die modernen sind allerdings für kleine Bäckerei Betriebe zu teuer und daher ist es ratsam auf gute Registrierkassen zu setzen, denn diese können die kleinen Verwaltungsaufgaben  auch erledigen.

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